Wofür wird das Mentale Training in der Therapie genutzt?

Das Mentale Training kann immer eingesetzt werden, wenn wir neue Verhaltensweisen einüben wollen. Es wirkt, wenn wir unsere Motivation erhöhen oder uns bei der Stange halten wollen. Es hilft uns, uns auf schwierige Situationen vorzubereiten. Und es nützt uns, wenn wir unsere Stimmung verbessern wollen, indem wir uns bewusst an eine schöne Erfahrung erinnern.

In der Psychotherapie wird das Mentale Training z.B. bei der Behandlung von Prüfungsangst, Agoraphobie, sozialen Phobien und von Panikstörungen eingesetzt.

In der Phantasie malen wir uns zunächst aus, wie wir in Angst auslösende Situationen gehen und sehen uns in der Vorstellung, wie wir diese Situationen ruhig und sicher bewältigen. Durch das mehrmalige positive Durchspielen im Kopf, steigt unser Vertrauen, diese Situationen auch in der Realität bewältigen zu können. Und das mentale Training reduziert die Angst vor der Angst.

Generell hilft uns das Mentale Training, uns mit Angst auslösenden Situationen und den damit verbundenen Gefühlen zu konfrontieren, diese auszuhalten und neue Bewältigungsmöglichkeiten einzuüben.

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