Was Sie für sich tun sollten, wenn Sie einen angstkranken Partner haben
Damit Sie die Kraft und Geduld Ihrem Partner gegenüber auch weiterhin aufbringen können, ist es wichtig, dass Sie Ihre Batterien immer wieder auffüllen und gut für sich sorgen.
Was Sie für sich z.B. tun können:
- Nehmen Sie sich immer wieder eine Auszeit, in der Sie sich mit fröhlichen unbeschwerten Menschen umgeben.
- Sorgen Sie für einen Ausgleich, indem Sie sich sportlich betätigen oder Ihrem Hobby nachgehen.
- Lassen Sie sich eine Massage geben – also etwas, wobei Sie passiv bleiben und sich verwöhnen lassen können.
- Pflegen Sie Ihren Freundeskreis.
- Nutzen Sie für sich selbst auch ein Entspannungsverfahren. Schon alleine die Gegenwart eines ängstlichen Menschen wird auch in Ihnen mit der Zeit Spannung erzeugen.
- Teilen Sie außerdem Ihrem Partner mit, wo Ihre Grenzen sind und was Sie für sich benötigen.
- Sprechen Sie über Ihre Unsicherheit und Hilflosigkeit.
- Planen Sie nach Möglichkeit gemeinsame Aktivitäten, in denen sie beide miteinander Spaß und Freude haben.
- Vielleicht ist es auch hilfreich für Sie, sich mit den Partnern anderer Betroffener aus der Selbsthilfegruppe zu treffen und sich auszutauschen.
- Wenn Sie dazu neigen, zu sehr Anteil zu nehmen, sich verantwortlich fühlen und sich zu sehr zu verausgaben, sollten Sie auch an eine Psychotherapie für sich denken.

