Was in der Kampf-/Flucht-Phase in Ihrem Körper passiert


In der Kampf-/Fluchtphase werden die Beschwerden durch das Sympathische Nervensystem mittels Adrenalinausschüttung verursacht.  Ihr Körper ist alarmiert und es gibt bei einer Panikattacke nichts, wofür er die Energie einsetzen könnte. Vielleicht kommen Ihnen die folgenden Symptome auch vertraut vor?

Ihr Herzklopfen und Herzrasen können dadurch entstehen, dass der Herzschlag sich plötzlich beschleunigt, die Pumpleistung sich erhöht und die Herzkranzgefäße sich erweitern.  Der Blutdruck steigt. Die gute Nachricht: Steigender Blutdruck und Herzrasen sind ein guter Schutz vor Ohnmacht. Und das Herzrasen während einer Panikattacke ist sogar förderlich für Ihren Körper, das Herz wird trainiert.

Ihr Herzstolpern kann entstehen, wenn Ihr Körper die Herzschläge rasch von Verlangsamen auf Beschleunigen oder umgekehrt umschaltet.

Ihr trockener Mund rührt wahrscheinlich daher, dass Sie durch den Mund atmen. Außerdem produziert Ihr Körper nicht so viel Speichel, weil ihm im Augenblick die Verdauung nicht wichtig ist.

Wenn Sie Atemnot und Beklemmungen in der Brust verspüren, dann atmen Sie wahrscheinlich zu schnell. Sie nehmen mehr Sauerstoff auf, als Sie verbrauchen. Wenn Sie außerdem durch den Mund atmen, nehmen Sie zu viel Luft auf, was zu einem Druckgefühl in der Brust kommt.

Ihr Engegefühl in der Brust entsteht dadurch, dass sich die Muskelspannung im Bereich der Bronchialmuskeln verändert hat.

Ihre Anspannung und Ihr Zittern entstehen durch die starke Anspannung Ihrer Muskeln. Dies ist auch die Erklärung für Ihre wackeligen, leicht schwankenden Beine.

Sie fühlen sich innerlich unruhig und überempfindlich, weil Ihr Körper bereit zur Gefahrenabwehr ist.

Ihnen wird heiß und Sie schwitzen, weil Ihr Körper sich abkühlen möchte.

Ihre Übelkeit kommt daher, dass der Magen nicht mehr so stark durchblutet wird oder weil sich die Magenmuskulatur verkrampft.

Ihre Schwindelgefühle entstehen, weil das Gehirn weniger stark durchblutet wird.

Auch Ihre blasse Haut, die kalten Hände und Füße und die Kribbelgefühle
zeigen an, dass deren Durchblutung reduziert wurde. Kribbelgefühle können auch auf das Überatmen zurückzuführen sein.

Ihnen kommt alles so eigenartig vor, weil Ihre Pupillen sich erweitert haben.
Das Flimmern vor den Augen wird verursacht durch die Blutdruckerhöhung.

Ihr Ohrensausen wird ausgelöst durch die erhöhte Herztätigkeit und die Verengung der kleinen Blutgefäße.

Die Taubheitsgefühle in Fingern und Zehen können entstehen, weil das Blut von dort abgezogen und hin zu den größeren Muskelgruppen transportiert wird.

Das Schweregefühl Ihrer Beine kann daher rühren, dass deren Muskulatur stark angespannt und stärker durchblutet ist.

Gewöhnlich wird Ihre Panikattacke dann langsam abklingen. Das Parasympathische Nervensystem wird die Regie wieder übernehmen. Es wird dafür sorgen, dass Ihr Körper wieder in den Entspannungszustand zurückkehrt.

Kalender Bestseller

Deutschlands meistgekaufter Kalender.

kalender bestseller

Vielleicht interessant