Was sich durch eine Psychotherapie in der Partnerschaft verändern kann
Hinter einer Angsterkrankung wie etwa einer Panikstörung oder Agoraphobie verbergen sich häufig andere Ängste - beispielsweise die Angst vor Ablehnung, die Angst, Nein zu sagen, oder auch eine geringe Selbstachtung. Werden diese Bereiche in der Therapie bearbeitet, wird sich das dann im Alltag und damit auch in der Partnerschaft auswirken.
Meist führt eine Therapie nicht nur zum Abbau der Angst, sondern auch zu grundsätzlichen Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln. Sowohl Sie als auch Ihr Partner müssen sich erst auf die Veränderungen einstellen. Ihre Partnerschaft muss erst wieder in ein neues Gleichgewicht kommen, die Rollen und Aufgaben müssen neu verteilt werden.
Vielleicht schlägt Ihr Partner seit Therapiebeginn Ihnen häufiger einen Wunsch ab oder äußert deutlicher seine Meinung. Vielleicht ist er energischer und ungeduldiger mit Ihnen als bisher. Auf dem Weg zu einem stärkeren Selbstvertrauen schießt Ihr Partner vielleicht anfangs über das Ziel hinaus und geht nur noch nach seinen Bedürfnissen und Wünschen.
Während dies für ihn ein Erfolg ist, könnten Sie diese Verhaltensweisen als Nachteil für sich ansehen. Während Ihr Partner sich verändert hat, sind Sie gleich geblieben. Sie wollten zwar, dass es Ihrem Partner wieder besser geht, aber nicht, dass Sie nun Nachteile dadurch haben.
Nun müssen Sie erst lernen, mit seinen neuen Reaktionen umzugehen, und Ihr eigenes Verhalten darauf einstellen.
Das ist vielleicht sehr mühsam für Sie, aber sehr wahrscheinlich können Sie und Ihr Partner eine neue Basis finden, auf der sie beide ihre Partnerschaft wieder als bereichernd erleben. Seine Veränderung könnte auch Ihnen dabei helfen, sich zu Ihrem Vorteil zu verändern.
Wenn Sie weitere Informationen zur Verbesserung Ihrer Partnerschaft suchen, dann schauen Sie hier vorbei partnerschaft-beziehung.

