So können Sie Gewohnheiten ändern

Man kann Denkgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten und Verhaltensgewohnheiten unterscheiden. 

Die Entscheidung, alt vertraute, aber schädliche oder behindernde Gewohnheiten aufzugeben, ist meist schnell getroffen. Die Umsetzung dieser Entscheidung, etwa mit dem Rauchen aufzuhören, ist der schwierigere Teil.

Deshalb sagt Reinhard Sprenger nicht zu Unrecht:
Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt.

Gewohnheiten haben es nämlich an sich, sich gegen Veränderungen zu wehren. Und das macht auch Sinn, denn unsere Gewohnheiten sollen uns das Leben erleichtern. Sie ermöglichen es uns, dass wir uns blind auf unser Gefühl verlassen können. Da darf es nicht passieren, dass sie sich einfach ohne unser bewusstes Zutun verändern.

Stellen Sie sich nur mal vor, Sie müssten von heute auf morgen all das neu lernen, was Sie sich über die Jahrzehnte hinweg angeeignet haben: Fahrradfahren, Autofahren, Skifahren, ... Es macht Sinn, dass wir diese und andere Verhaltensgewohnheiten nicht einfach von jetzt auf nachher ablegen oder verlernen.

Diese Beharrlichkeit unserer Gewohnheiten ist natürlich dann von Nachteil, wenn wir schädliche Denk- und Verhaltensweisen ablegen wollen. Wenn wir uns, etwa beim Tennis, eine falsche Schlägerhaltung angewöhnt haben, dann braucht es Geduld und Training, bis wir uns eine neue Schlägerhaltung angewöhnt haben.

Damit es Ihnen besser gelingt, sich von Verhaltens- und Denkgewohnheiten, die Ihnen schaden, zu trennen, möchte ich Ihnen im Folgenden beschreiben,

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