Welche Formen des Mentalen Trainings gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Vorstellungsübungen.

  • Bei der ersten Form sind Sie Beobachter. Sie sehen von außen, wie Sie sich in einer bestimmten Situation verhalten. Sie sind quasi der Zuschauer, der im Kino sitzt und sich selbst in einem Film agieren sieht.  Man spricht dann auch vom Zustand der Dissoziation.
  • Bei der zweiten Form sind Sie Teilnehmer. Sie gehen direkt in die Situation, handeln und spüren Ihre mit der Situation verknüpften Gefühle. Man spricht dann vom Zustand der Assoziation.

    Wir können die Vorstellungsübungen auch nach dem Inhalt unterscheiden.

    • Da gibt es zum einen die positive Vorstellungsübung. In dieser malen wir uns aus, wie die Situation genau nach unseren Wünschen verläuft. Wir denken, fühlen und handeln so, wie wir dies gerne tun würden.
    • In der Bewältigungsvorstellungsübung malen wir uns aus, wie wir uns in einer bestimmten Situation zunächst wie immer fühlen. Das heißt wir verspüren Angst, Ärger, Eifersucht, usw. Dann  stellen wir uns vor, wie wir neue Bewältigungsstrategien einsetzen.

      Wir setzen positive Selbstinstruktionen ein, machen eine Entspannungsübung, usw. und malen uns weiter aus, dass es uns besser geht und wir nach unseren Wünschen handeln. Die Bewältigungsvorstellung ist eine Art Noteinsatzplan.

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