Angstgedanken und Angstgefühle – ein eingespieltes Team
Gewöhnlich vertrauen wir unseren Gefühlen blind. Wir gehen davon aus, dass unsere Gefühle die Wahrheit sagen. Wenn wir Wut oder Angst empfinden, dann müssen wir auch in irgendeiner Form tatsächlich bedroht sein – so denken wir. Doch in Wirklichkeit können wir uns nicht auf unsere Gefühle verlassen.
Unsere Gefühle, also auch unsere Angstgefühle, entstehen, mit Ausnahme von körperlichen Schmerzen, durch unser Denken. Wenn wir denken, etwas sei gefährlich, dann verspüren wir Angst. Wenn wir denken, wir seien schwach, dann fühlen wir uns auch so. Wenn wir denken, alles sei hoffnungslos, dann fühlen wir uns hilflos und mutlos.
Dieser Zusammenhang zwischen unserem Denken und Fühlen war schon Epiktet, einem griechischen Phlosophen, bekannt. Schon vor 2000 Jahren sagte er:
Es sind nicht die Dinge,
die uns beunruhigen,
sondern unsere Sicht der Dinge.
D.h., unsere Gefühle haben überhaupt nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Wir dürfen ihnen also nicht trauen. Häufig sind wir uns dieser Tatsache gar nicht bewusst.
Unser Gehirn kann nicht zwischen einer eingebildeten Gefahr und einer realen Gefahr unterscheiden. Es reagiert auf die eingebildete Gefahr ebenso wie auf die reale.
Und da der Körper der Befehlsempfänger unseres Gehirns ist, reagiert der Körper mit einer Stressreaktion, gleichgültig ob wir tatsächlich in Gefahr sind oder uns nur einbilden, es zu sein.
Ich möchte Sie deshalb im Folgenden darüber informieren,
Wenn Sie sich intensiver mit dem Zusammenhang zwischen unserem Denken und unseren Gefühlen befassen möchten, schauen Sie sich die Selbsthilfe Informationen Gefühle beeinflussen an.

